Unsere Arbeit mit ZIM Netzwerken

In unserer Arbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen liegt unser besonderes Augenmerk seit jeher auf der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung. Seit 2019 haben wir dafür ein ganz besonderes Instrument an der Hand: ein internationales Kooperationsnetzwerk, das wir im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) entwickeln und managen.

Was ist ZIM?

ZIM – das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand – ist ein bundesweites Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Es ist das größte deutsche Förderinstrument für kleine und mittelständische Unternehmen. Ziel des Programms ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und sie somit in ihrem Wachstum zu unterstützen. Damit soll ZIM helfen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

Warum lohnt sich die Teilnahme an einem ZIM-Netzwerk?

Über unser ZIM-Netzwerk haben wir die Möglichkeit, die unterschiedlichsten F&E-Projekte zu unterstützen. Dabei bringen wir Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die Lösungen für dieselben Probleme suchen – oft aber nicht wissen, wo sie die passenden Partner finden können. So ist es unserem Netzwerkmanager Marc Köppen bereits 2018 gelungen, in einem Bioverpackungsnetzwerk 14 Unternehmen und sechs Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Österreich und Luxemburg zusammenzubringen, die gemeinsam an der Entwicklung innovativer Verpackungslösungen aus nachhaltigen Rohstoffen arbeiteten – einer der ersten internationalen Zusammenschlüsse.

Euverion hat im Sept. 2019 mit dem ZIM-Netzwerk Biopack&Transport begonnen. Im Fokus der derzeit zwölf Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Frankreich steht das Thema intelligente Transportverpackung. Hier werden relevante Klimadaten und Geodaten gesammelt, aber auch am Thema aktive Klimabeeinflussung gearbeitet. So sollen neue Transportformen auf Paketebene ermöglichen.

Zudem besteht aktuell das Bestreben, ein weiteres ZIM-Netzwerk zum Thema Verpackungsverfolgung aufzubauen. Ziel soll es sein, die Daten aus dem Vorprojekt mit den Zahlungsströmen zu verbinden und Blockchain-Technologien zu integrieren.

Wer kann teilnehmen?

Im Rahmen eines ZIM-Netzwerks können Sie gemeinsam mit einem oder mehreren Unternehmen bzw. mit Forschungseinrichtungen Forschungs- und Entwicklungsprojekte realisieren. Gefördert werden Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von maximal 50 Mio. Euro (oder 43 Mio. Euro Bilanzsumme). Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Sie werden für F&E-Projekte gezahlt, die zu neuen Produkten, Verfahren oder technischen Dienstleistungen führen. Dabei ist das Programm offen für alle Branchen, Themen und Technologien. Voraussetzung ist, dass die Projekte einen hohen Innovationsgehalt und gute Marktchancen besitzen.

Was wird gefördert?

ZIM bietet drei Fördervarianten an:

  • Einzelprojekte: Sie können einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen – mit eigenem Personal oder mit Hilfe qualifizierter Dritter.
  • Kooperationsprojekte: Sie können Forschung und Entwicklung mit einem oder mehreren Unternehmen bzw. mit Forschungseinrichtungen gemeinsam durchführen.
  • Kooperationsnetzwerke: Sie können technologische Innovationen in einem Netzwerk mit mindestens sechs voneinander unabhängigen und im ZIM förderfähigen mittelständischen Unternehmen durchführen.

Über die Förderkonditionen informiert die Website des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstands.

Was machen wir für Sie?

Als Partner in unserem Netzwerk haben Sie den Vorteil, dass wir uns um alle organisatorischen Aufgaben kümmern:

  • Wir bringen Sie gezielt mit gleichgesinnten Unternehmer/-innen und Forscher/-innen zusammen.
  • Wir sorgen dafür, dass aus dem gedanklichen Austausch konkrete Forschungsvorhaben entstehen – egal, ob es sich um die Umsetzung neuer Geschäftsideen oder eine langersehnten Projektrealisierung handelt.
  • Wir bringen Ihre gemeinsamen Projekte an den Start und kümmern uns auch um die Förderanträge – von der Vorbereitung über die kontinuierliche Begleitung bis zum Projektabschluss.
  • Wir organisieren regelmäßig Netzwerkveranstaltungen, die den Partnerunternehmen die Möglichkeit geben, sich besser kennenzulernen, gemeinsame Themenschwerpunkte zu identifizieren und konkrete Projekte anzustoßen. Hierzu laden wir relevante Keynote-Speaker aus der Industrie ein, die von ihren Erfahrungen berichten
  • Wir begleiten sämtliche Netzwerkaktivitäten mit strategischer Öffentlichkeitsarbeit.
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Was bietet Euverion noch?

Neben dem Aufbau und Management des ZIM-Netzwerks Biopack&Transport ist die Beratungsgesellschaft Euverion Ihr Full-Service-Dienstleister für Einzelprojekte. Wir akquirieren Gelder für Unternehmen und Startup-Projekte, insbesondere EU-Fördermittel, Beteiligungskapital und Finanzierungen. Dabei greifen wir auf alle verfügbaren Förderformate zurück – ob landes-, bundes- oder EU-weit.

Zudem unterstützen wir Sie in der Produktentwicklung: Wir lösen die verschiedensten technischen Aufgabenstellungen und machen Projekte dadurch oft erst „förderfähig“.

Zu unseren Kunden gehören renommierte Konzerne der Energie- und Medizintechnik, Banken und Versicherungen, Hochschulen sowie öffentliche und gemeinnützige Organisationen, aber auch mittelständische Unternehmen und Startups.

Wer sind Ihre Ansprechpartner?

Michael Anders
Michael Anders
Dr. Peter Harnischfeger
Dr. Peter Harnischfeger
Dr. Marc Köppen
Dr. Marc Köppen
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Trace + Trust – Internationales Innovationsnetzwerk

Authentizität in der Food Value Chain

Der Lebensmittelmarkt sieht sich heute großen Anforderungen gegenüber, die die Kunden und Teilnehmer der Food Value Chain stellen. Die Anforderungen zielen auf eine Qualitätsverbesserung und Transparenz sowohl der Produkte wie auch der beteiligten Firmen. Die Kunden haben heute kein Vertrauen in die Produkte und beteiligten Firmen und wollen andererseits deutlich mehr wissen bzw. haben höhere Anforderungen an Informationen. Insbesondere Informationen zu Firmen-Authentizitäten fehlen, Produkt-Authentizitäten liegen nur mangelhaft bzw. minimal vor.

Das Ziel des Netzwerks ist es, innovative Produkte und Verfahren zu entwickeln, die unverfälschbar und vertrauenswürdig die Authentizität von Lebensmittelprodukten und beteiligter Firmen (Produzenten, Verarbeiter, Verkäufer) darstellen. Dies erfolgt auf der Grundlage von Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Vision des Netzwerks

Die Vision des Netzwerks ist eine Food Value Chain, in der Teilnehmer und Endkunden sowohl den Produktinformationen wie auch den Angaben der beteiligten Firmen vertrauen.

Durch nachweislich authentische Informationen soll Verbrauchern (Restaurants, Endkunden), wie auch Teilnehmern der Value-Chain (von Erzeugern bis zu Fleisch- und Lebensmittelhändler) ermöglicht werden, geprüfte und fälschungssichere Angaben zu Produkten (Provenienz, Logistik, Inhaltsstoffe, etc.) und zu den beteiligten Firmen zu erhalten. Lebensmittelhändler und Verbraucher können damit gezielt Produkte und Hersteller auswählen und den für sie relevanten Entscheidungskriterien (z.B. zu ethischen Produkten oder sozialer Verantwortung der beteiligten Firmen) vertrauen und diese auch für das eigene Business vermarkten.

Hier geht es zur Trace + Trust Webseite

Dieses Netzwerk ist gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Wie werden Sie unterstützt?

Unsere Innovations- und Netzwerkmanager kümmern sich um alle organisatorischen Angelegenheiten rund um Ihre Projekte. Sie

  • führen Markt- und Wettbewerbsanalysen durch und werten diese für die Aktivitäten des Netzwerks aus;
  • koordinieren die konzeptionellen F&E-Arbeiten im Netzwerk und erarbeiten hierfür die technologischen Roadmaps;
  • helfen Ihnen bei der Erarbeitung Ihrer Förderanträge und bei der Kommunikation mit den Fördergebern;
  • unterstützen Sie bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten;
  • organisieren Ihre Präsentation bei Messen und Ausstellungen;
  • übernehmen die Abstimmung mit internationalen Partnern, um passende Förderprogramme auszumachen;
  • sorgen für die Wissensvermittlung und Kommunikation zwischen den Partnern und nach außen;
  • managen die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks.

Termine

Netzwerkmanager

Jedes von uns etablierte Netzwerk wird von erfahrenen Innovations-/Netzwerkmanagern geleitet, die den gesamten Prozess begleiten und koordinieren. Diese

  • sorgen für die Wissensvermittlung und Kommunikation zwischen den Partnern und nach außen;
  • führen Markt- und Wettbewerbsanalysen durch und werten diese für die Aktivitäten des Netzwerks aus;
  • koordinieren die konzeptionellen F&E-Arbeiten im Netzwerk, erarbeiten hierfür die technologischen Roadmaps und unterstützen die Partner bei der Erarbeitung ihrer Förderanträge und bei der Kommunikation mit den Fördergebern;
  • unterstützen die Netzwerkpartner bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten;
  • organisieren die Präsentation der Netzwerkpartner bei Messen und Ausstellungen;
  • übernehmen die Abstimmung mit internationalen Partnern, um passende Förderprogramme auszumachen;
  • managen die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks.

Wer sind die Euverion-Netzwerkmanager?

Bei Euverion kümmern sich folgende Innovationsmanager um Ihre Anliegen: Marc Köppen, Michael Anders und Peter Harnischfeger.

Dr. Peter Harnischfeger
Dr. Peter Harnischfeger
Dr. Peter Harnischfeger hat nach dem Studium der Physik an der TU Darmstadt in mehreren internationalen Unternehmen Management-Positionen innegehabt und war Geschäftsführer eines KMU. Sein Erfahrungsspektrum beinhaltet die Arbeit in globalen Konzernen, JVs, Holdings, Verbänden, Startups, NGOs sowie in verschiedenen Industrien. Peter hat eine reichhaltige Auslandserfahrung auf allen Kontinenten und hat mehrere Jahre in Japan gelebt und gearbeitet.

Dr. Marc Köppen
Dr. Marc Köppen
Dr. Marc Köppen ist gelernter Bootsbauer und Kaufmann und verfügt über langjährige Erfahrung in der Organisations- und IT-Beratung. Seit 2014 ist er als ZIM-Innovationsmanager tätig.

Als Euverion-Innovationsmanager entwickelt Marc vor allem Netzwerke, die im Nachhaltigkeitsbereich angesiedelt sind. Hierfür organisiert er unter anderem Messebesuche und – gemeinsam mit dem nachhaltigen Packungsagentur PACOON – die jährlich stattfindende Internationale Konferenz für nachhaltige Verpackungen, SOLPACK. Das Innovationsforum „bioverpackt“ ist neben der Jahresveranstaltung eine Kooperation mit dem Umweltcluster Bayern.

Michael Anders
Michael Anders
Michael Anders ist seit seinem Studium der Elektrotechnik an der RWTH Aachen im Bereich der EU-Förderungen tätig. Standen zunächst EU-Förderungen für große und multinationale Verbundforschungsprogramme im Vordergrund, hat sich der Schwerpunkt nun auch auf die Einzelprojektförderung erweitert. Herr Anders errichtete (natürlich mit EU-Fördermittel) verschiedene Gründer- und Technologiezentren, und begleitete in den letzten 30 Jahren zahlreiche Förderprojekte.

Interessiert? Dann jetzt Kontakt aufnehmen!