Ackerbau gehört nicht zu den klassischen Aufgabengebieten einer Beratungsgesellschaft. Aber vielleicht hat sich das Team von Euverion gerade deshalb für dieses Vorhaben begeistert.

Damit wir die Kosten und Erträge zuverlässig planen konnten, mussten wir uns mit den Basics der Züchtung von Gräsern (z.B. Miscanthus), der Bodenvorbereitung, aber auch der Pflanzdichte und der Düngung intensiv beschäftigen und die Grundlagen detailliert ermitteln. Wie korreliert das Wetter mit dem Ertrag an Biomasse? Wie hoch darf oder muss der Feuchtigkeitsgehalt der Ernte sein, damit die Verbrennung optimal läuft? Da waren die „übrigen“ Kalkulationen ja schon fast Standard – von den Brennwerten und Volumenströmen über die Kraftwerksleistungen und den Ausfallwahrscheinlichkeiten bis hin zu den verkaufbaren Strommengen.

Wir haben natürlich auch für unseren Auftraggeber alternative Verwertungsmöglichkeiten geprüft, z.B. die Verwertung der Biomasse als Holzpellets, und auch ganz andere „Quellen“ an Biomasse, wie Bioabfälle, Gülle, etc. gerechnet. Denn jedes Projekt muss sich für den Erfolg auch „rechnen“.

Auch den Aspekt der Auswirkung eines Biomassen-Projekts auf die Regionen haben wir geprüft. Mit nachwachsenden Rohstoffen lassen sich insbesondere in strukturschwachen Regionen Arbeitsplätze schaffen. So werden in ländlich geprägten Regionen neue und vor allem nachhaltige Perspektiven eröffnet und die Abwanderung der Landbevölkerung in die Städte aufgehalten.

Ein weiteres wichtiges Beratungsmodul war die Finanzplanung und die Projektfinanzierung, auch die Vorbereitungen für die Einwerbung von Fundingmitteln.

Im Bereich Anbau und Gewinnung von Biomasse, Pellets und Kraftwerksbau hat die Euverion durch dieses Großprojekt ihre Expertise deutlich ausbauen können.