Unsere Arbeit mit ZIM Netzwerken

In unserer Arbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen liegt unser besonderes Augenmerk seit jeher auf der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung. Seit 2019 haben wir dafür ein ganz besonderes Instrument an der Hand: ein internationales Kooperationsnetzwerk, das wir im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) entwickeln und managen.

Was ist ZIM?

ZIM – das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand – ist ein bundesweites Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Es ist das größte deutsche Förderinstrument für kleine und mittelständische Unternehmen. Ziel des Programms ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und sie somit in ihrem Wachstum zu unterstützen. Damit soll ZIM helfen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

Warum lohnt sich die Teilnahme an einem ZIM-Netzwerk?

Über unser ZIM-Netzwerk haben wir die Möglichkeit, die unterschiedlichsten F&E-Projekte zu unterstützen. Dabei bringen wir Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die Lösungen für dieselben Probleme suchen – oft aber nicht wissen, wo sie die passenden Partner finden können. So ist es unserem Netzwerkmanager Marc Köppen bereits 2018 gelungen, in einem Bioverpackungsnetzwerk 14 Unternehmen und sechs Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Österreich und Luxemburg zusammenzubringen, die gemeinsam an der Entwicklung innovativer Verpackungslösungen aus nachhaltigen Rohstoffen arbeiteten – einer der ersten internationalen Zusammenschlüsse.

Euverion hat im Sept. 2019 mit dem ZIM-Netzwerk Biopack&Transport begonnen. Im Fokus der derzeit zwölf Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Frankreich steht das Thema intelligente Transportverpackung. Hier werden relevante Klimadaten und Geodaten gesammelt, aber auch am Thema aktive Klimabeeinflussung gearbeitet. So sollen neue Transportformen auf Paketebene ermöglichen.

Zudem besteht aktuell das Bestreben, ein weiteres ZIM-Netzwerk zum Thema Verpackungsverfolgung aufzubauen. Ziel soll es sein, die Daten aus dem Vorprojekt mit den Zahlungsströmen zu verbinden und Blockchain-Technologien zu integrieren.

Wer kann teilnehmen?

Im Rahmen eines ZIM-Netzwerks können Sie gemeinsam mit einem oder mehreren Unternehmen bzw. mit Forschungseinrichtungen Forschungs- und Entwicklungsprojekte realisieren. Gefördert werden Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von maximal 50 Mio. Euro (oder 43 Mio. Euro Bilanzsumme). Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Sie werden für F&E-Projekte gezahlt, die zu neuen Produkten, Verfahren oder technischen Dienstleistungen führen. Dabei ist das Programm offen für alle Branchen, Themen und Technologien. Voraussetzung ist, dass die Projekte einen hohen Innovationsgehalt und gute Marktchancen besitzen.

Was wird gefördert?

ZIM bietet drei Fördervarianten an:

  • Einzelprojekte: Sie können einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen – mit eigenem Personal oder mit Hilfe qualifizierter Dritter.
  • Kooperationsprojekte: Sie können Forschung und Entwicklung mit einem oder mehreren Unternehmen bzw. mit Forschungseinrichtungen gemeinsam durchführen.
  • Kooperationsnetzwerke: Sie können technologische Innovationen in einem Netzwerk mit mindestens sechs voneinander unabhängigen und im ZIM förderfähigen mittelständischen Unternehmen durchführen.

Über die Förderkonditionen informiert die Website des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstands.

Was machen wir für Sie?

Als Partner in unserem Netzwerk haben Sie den Vorteil, dass wir uns um alle organisatorischen Aufgaben kümmern:

  • Wir bringen Sie gezielt mit gleichgesinnten Unternehmer/-innen und Forscher/-innen zusammen.
  • Wir sorgen dafür, dass aus dem gedanklichen Austausch konkrete Forschungsvorhaben entstehen – egal, ob es sich um die Umsetzung neuer Geschäftsideen oder eine langersehnten Projektrealisierung handelt.
  • Wir bringen Ihre gemeinsamen Projekte an den Start und kümmern uns auch um die Förderanträge – von der Vorbereitung über die kontinuierliche Begleitung bis zum Projektabschluss.
  • Wir organisieren regelmäßig Netzwerkveranstaltungen, die den Partnerunternehmen die Möglichkeit geben, sich besser kennenzulernen, gemeinsame Themenschwerpunkte zu identifizieren und konkrete Projekte anzustoßen. Hierzu laden wir relevante Keynote-Speaker aus der Industrie ein, die von ihren Erfahrungen berichten
  • Wir begleiten sämtliche Netzwerkaktivitäten mit strategischer Öffentlichkeitsarbeit.
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Was bietet Euverion noch?

Neben dem Aufbau und Management des ZIM-Netzwerks Biopack&Transport ist die Beratungsgesellschaft Euverion Ihr Full-Service-Dienstleister für Einzelprojekte. Wir akquirieren Gelder für Unternehmen und Startup-Projekte, insbesondere EU-Fördermittel, Beteiligungskapital und Finanzierungen. Dabei greifen wir auf alle verfügbaren Förderformate zurück – ob landes-, bundes- oder EU-weit.

Zudem unterstützen wir Sie in der Produktentwicklung: Wir lösen die verschiedensten technischen Aufgabenstellungen und machen Projekte dadurch oft erst „förderfähig“.

Zu unseren Kunden gehören renommierte Konzerne der Energie- und Medizintechnik, Banken und Versicherungen, Hochschulen sowie öffentliche und gemeinnützige Organisationen, aber auch mittelständische Unternehmen und Startups.

Wer sind Ihre Ansprechpartner?

Dr. Marc Köppen
Dr. Marc Köppenmarc.koeppen@euverion.com
Michael Anders
Michael Andersmichael.anders@euverion.com
Peter Harnischfeger
Peter Harnischfegerpeter.harnischfeger@euverion.com
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Biopack&Transport

Was ist Biopack&Transport?

Das internationale ZIM-Kooperationsnetzwerk „Biopack&Transport“ ist am 1. September 2019 an den Start gegangen. In ihm sind bisher 12 kleine und mittelständische Unternehmen – davon zehn deutsche und zwei französische – sowie drei Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. Bereits jetzt wird das Netzwerk ausgebaut und wächst stetig.

Ziel des Netzwerks ist es, das Potenzial fasergebundener, ökologischer Verpackungen als Ersatz für Plastikverpackungen weiter zu erschließen und zudem für den Bereich der Transportverpackungen zu öffnen. Die Verpackungen sollen kompostierbar und kreislauffähig gemacht werden. Dabei soll ein Schwerpunkt auf der Entwicklung intelligenter Verpackungen liegen, also solchen, die den Zustand der darin befindlichen Lebensmittel – beispielsweise deren Frische – überwachen und dazu Informationen liefern. Dies ist vor allem für hochwertige Lebensmittel interessant, da hier großer Wert auf einen besonderen, qualitätssichernden Schutz der Ware gelegt wird. Für den Bio-Bereich ist zudem der Einsatz umweltfreundlicher Verpackungen ein Muss.

Frankreich ist ein Land regionaler Spezialitäten und bietet somit für den Online-Handel hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Durch die Einbeziehung der französischen Partner in das Netzwerk ergeben sich für die deutschen Partner hervorragende Brücken in Form von Industriekontakten und Forschungszusammenschlüssen. Diese ermöglichen es ihnen, neue Märkte im Nachbarland zu erschließen.

Neben der Entwicklung innovativer Verpackungen hat sich das Netzwerk zum Ziel gesetzt, Innovationen anzustoßen, die es ermöglichen, sowohl Unternehmen als auch Verbrauchern transparente Informationen über den Transport zur Verfügung zu stellen und die Integration der Daten in eine Blockchain-Technologie vorzubereiten.

Welche Ansätze werden verfolgt?

Das Thema „nachhaltiger Transport“ in Zusammenhang mit digital betriebener Logistik wird auch mit Blick auf den demografischen Wandel und die Entwicklung ländlicher Räume immer bedeutender. Die Gesellschaft altert, zugleich gehen wichtige Einrichtungen der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum verloren, da sich das Betreiben von Lebensmittelgeschäften, Arztpraxen oder Apotheken aufgrund der schrumpfenden Bevölkerung häufig nicht mehr lohnt. Smarte Logistiklösungen sind gefragt, mit denen die Versorgung aller Bevölkerungsschichten an jedem Standort nachhaltig gewährleistet werden kann.

Die Vision des Netzwerks ist eine nachhaltige Verpackungswelt, die auch digital integriert ist. Die Basis sollen ökologische Grundmaterialien bilden, wobei der Schwerpunkt auf fasergebundenen Verpackungen liegt. Die Rohstoffe hierfür sollen überwiegend aus einjährigen Pflanzen stammen. Damit könnte die Papierindustrie, die durch die Digitalisierung im Grafikbereich in den vergangenen Jahren rund 20 Prozent ihres Marktanteils verloren hat, Märkte zurückerobern. Zudem könnte so der globale Anfall von Plastikmüll reduziert werden.

Auch die geplanten Innovationen in der Entwicklung funktionaler Oberflächen konzentrieren sich ausschließlich auf solche Materialien, die in der Papier-, Pappe-, Karton(PPK)-Fraktion entsorgt werden können. Dabei kommen zwei ökologische Vorteile zum Tragen: Zum einen werden ausschließlich Reststoffe einjähriger Pflanzen eingesetzt, die chemisch unbelastet sind und die „ohnehin anfallen“; zum anderen besteht im PKK-Strom eine hohe Recyclingquote, und die Rezyklate werten den Prozess durch ihre unbelastete Faserstruktur qualitativ auf.

Wer kann teilnehmen?

Das Netzwerk eignet sich für kleine und mittlere Unternehmen mit Bezug zu Verpackungs- bzw. Transportthemen – Produzenten und Lieferanten, Unternehmen aus Messtechnik und Verfahrenstechnik sowie aus der Lebensmittelbranche –, die an Produktentwicklung, Markterweiterung, branchenübergreifender interdisziplinärer Zusammenarbeit und Vernetzung interessiert sind.

Wer sind die Partner?

Aktuell nehmen an Biopack&Transport 12 Unternehmen und fünf Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Frankreich teil:

Creapaper GmbH

Das Unternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Hennef hat ein Verfahren zur Herstellung von Fasern aus Gras entwickelt. Der Rohstoff wird rein mechanisch gefertigt und kann Frisch- und Altpapierfasern ressourcenschonend ersetzen. Die Creapaper GmbH wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „IKU Innovationspreis für Klima und Umwelt 2017“, dem „KfW-Award Gründen 2017“ und der „Seal of Excellence 2018“ der Europäischen Kommission. Zudem wurde es zu den „Red Herring Top 100 Europe 2019“ gekürt. Im Netzwerk soll Creapaper weitere Reststoffe wie Hopfen und Hanf für Papier- und Faserprozesse aufbereiten.

Easy2cool GmbH

Die Münchener easy2coolGmbH bietet maßgeschneiderte Kühlsysteme aus recyceltem Altpapier für Transport und Logistik sowie für Endverbraucher an. Ihre günstige Alternative zu Styropor kann komplett im Papier-, Pappe-, Karton(PKK)-Strom entsorgt werden. Für seine temperaturgeführte Verpackung COOLandFREEZE wurde das Unternehmen mit dem „IF Design Award 2018“ und dem „Innovationspreis Wellpappe“ ausgezeichnet.

EcoCool GmbH

1999 gegründet, hat die EcoCool GmbH mit ihren innovativen Verpackungs- und Isolierkonzepten gleich im ersten Jahr ihres Bestehens den Bremerhavener Gründerpreis gewonnen. Die Verpackungslösungen werden von Kunden aus den Bereichen Pharmazie und Lebensmittel-Internetversand sowie von Speditionen und Logistikern genutzt. Die Expertise des Unternehmens zu klassischer Kühlverpackung soll sukzessive in die Entwicklung ökologischerer Varianten überführt werden. Dabei kommt dem Netzwerk zugute, dass die bisherigen Erfahrungen zu spezifischen Materialeigenschaften und zu Marktbedingungen mit Blick auf unterschiedliche Käuferschichten detailliert ausgewertet werden können.

Ekolis

Das im bretonischen Châteaugiron ansässige Unternehmen Ekolis ist eine Software-Schmiede, die Transportdaten für LKWs verfügbar bzw. auslesbar macht. Diese Anwendung will das Unternehmen nun auch für kleinere Einheiten zur Verfügung stellen. Anwendungen für Paletten liegen bereits vor, der Weg zu noch kleineren Anwendungen ist bereits in der Entwicklungslinie festgeschrieben. Damit ist Ekolis ein idealer Partner für die weiteren Netzwerkfirmen, die mit passender Hardware oder entsprechenden Plattformen eine Gesamtanwendung realisieren können.

Gut Wulksfelde Lieferservice GmbH

Die Gut Wulksfelde Lieferservice GmbH aus Tangstedt im Norden Hamburgs hat seit über 30 Jahren Erfahrung im Vertrieb von „Bio-Kisten“. Die Kunden werden direkt beliefert, wodurch die Frische der Lebensmittel garantiert wird. Das Unternehmen ist besonders interessant für die Erprobung neuartiger Versand-Verpackungen, da die gesamte Lieferkette vom Wareneingang bis zur Auslieferung beim Kunden überwacht werden kann. Mit dieser Logistik-Expertise sollen plastikfreie Umverpackungen entwickelt werden, die ein hohes Maß an Lebensmittelqualität gewährleisten. Integriert werden sollen darin neue Elemente zur Kühlkettenüberwachung und zum Tracking.

Leinos – Reincke Naturfarben GmbH

Die Reincke Naturfarben GmbH stellt ökologische, toxikologisch unbedenkliche Naturfarbenprodukte her. Als Spezialist mit jahrelanger Erfahrung in der Naturstoffchemie ist es dem 1985 unter dem Namen Leinos Naturfarben gegründeten Unternehmen gelungen, Qualität und Ökologie auf der Basis von Naturrohstoffen zu verbinden und Farben, Lasuren und Pflegeprodukte von höchster Verträglichkeit herzustellen. Die Integration der Expertise des Unternehmens für den Bereich „healthy printing“ ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer ganzheitlich ökologischen Verpackung.

Meteolytix GmbH

Die in Kiel ansässige Meteolytix GmbH befasst sich seit 2009 mit der Entwicklung von spezialisierten Prognosemodellen. Kunden sind unter anderem Bäckereien, Getränkehandel und Logistikunternehmen, für die das Unternehmen mit Hilfe von Algorithmen die Absatzplanung und den Personaleinsatz optimiert. Die von Meteolytix zugesteuerten Attribute sind wichtige Bausteine einer offenen Datenstruktur, die im Rahmen des Netzwerks mit weiteren Informationen über die Transportgüter angereichert werden sollen. Das Unternehmen verfügt zudem über eine für den Lebensmittelversand interessante Spezialisierung im Bereich Wetterdaten.

Popular Packaging Design

Das junge Hamburger Unternehmen Popular Packaging Design entwickelt nachhaltige Verpackungslösungen für sogenannte Fast Moving Consumer Goods. Auf der Fachpack 2019 hat Popular Packaging Design den „Nachhaltigkeitspreis für junge Unternehmen“ erhalten. Als gestaltender Teil im Innovationsprozess stellt das Designbüro das Bindeglied zwischen Produktion und Kunde dar. Neben den Entwicklungsarbeiten an innovativen Verschlussmöglichkeiten für die neuen Werkstoffe besteht auch die Möglichkeit, Prototypen mit neuen Werkstoffen zu kreieren, die den Netzwerkpartnern gute Präsentationsmöglichkeiten auf Messen etc. geben.

ProcSea

Das französische Unternehmen ProcSea betreibt eine Online-Plattform für den Versand von Frischfisch. Innerhalb von 24 Stunden wird der Fisch aus den überwiegend bretonischen Fanggebieten zu den Restaurants in Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden gebracht. Über die Internetplattform wird der Handel ohne Zwischenhändler und damit direkt und schnell abgewickelt. Auch größtmögliche Transparenz – in diesem Fall zur Herkunft der Fische und zur Fangmethode – ist gegeben. Damit ist die Firma ein idealer Entwicklungspartner, um intelligente Transportverpackungen für ein teures, empfindliches und zudem schweres Transportgut zu realisieren. Mit ProcSea soll im Netzwerk eine der ersten nachhaltigen Frischfischverpackungen entwickelt und getestet werden.

Richter & Hess Verpackungsservice GmbH

Die Richter & Hess Verpackungsservice GmbH verfügt über eine eigene Fertigung von Wellpappenerzeugnissen für die Industrie. Hierfür steht am Firmenstandort in Chemnitz ein moderner Maschinenpark für das Bedrucken (Flexodruck), Schneiden, Rillen, Stanzen und Verschließen (Kleben, Tapen, Heften) zur Verfügung. Das Produktportfolio umfasst Faltschachteln nach FEFCO-ESBO-Code, Sonderkonstruktionen und Großverpackungen sowie kundenspezifische Lösungen (inklusive Gefache, Einlagen und Zuschnitte). Die Firma möchte im Netzwerk an gedruckten Verstärkungen aus Naturstoffen arbeiten.

SES RFID Solutions GmbH

Die SES RFID Solutions GmbH ist einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen auf dem Gebiet der Radio Frequency Identification (RFID), also der radiowellenbasierten Sender-Empfänger-Systeme. Das Leistungsprofil umfasst kupfergewickelte Antennen mit 125 kHz und 13,56 MHz, dünne und flache Inlays, Dual-Interface-Inlays, Spritzguss- und umspritzte Etiketten, intelligente Wearables und gewebte Antennen. Dieses Leistungsprofil bietet die passende Hardware für das Datenerfassungssystem, mit dem die Transportverpackungen im Netzwerk ausgestattet werden sollen.

Studio Fren GmbH & Co. KG

Die Schwerpunkte der 2019 in Hamburg gegründeten Studio Fren GmbH & Co. KG liegen im Produkt- und Verpackungsdesign. Auch eigene Prototypen- und Kleinserienfertigungen werden realisiert. Im Verpackungsdesign liegt das besondere Augenmerk des jungen Unternehmens auf der Verwendung neu entwickelter und nachhaltiger, möglichst kompostierbarer Materialien. Dabei wird die Trennung von Umverpackung und Schutzverpackung weitestgehend durchbrochen; im Optimalfall wird nur ein Material für die gesamte Verpackung genutzt. Dies begünstigt wiederum die Kompostierung bzw. die Zuführung in den Wertstoffkreislauf.

Forschungseinrichtungen

TTZ Bremerhaven

Unter dem Dach des 1987 gegründeten Technologie-Transferzentrums (ttz) Bremerhaven arbeitet ein internationales Team aus rund 50 Expertinnen und Experten in den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Bioökonomie, Aquakultur, Sensorik und Analytik. Zudem begleitet das Institut Unternehmen jeder Größenordnung bei der Planung und Durchführung von Innovationsvorhaben. Als Netzwerkmanagementeinrichtung im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) war das ttz bereits in 13 Kooperationsnetzwerken aktiv. Im Euverion-ZIM-Netzwerk Biopack&transport will sich das Institut an Forschungsvorhaben zur Entwicklung neuer Verpackungs- und Versandlösungen für Lebensmittel beteiligen. Auch könnten im ttz beispielsweise Prototypen von Transportbehältern mit hoher Isoliereigenschaft unter Einsatz von ökologischen Materialien oder der Einsatz von Temperatursensoren und anderer Messtechnik für Lebensmittel in der Lieferkette getestet werden.

Universität Bonn, Institut für Tierwissenschaften

Bereits seit 2003 ist der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe am Institut für Tierwissenschaften an der Universität Bonn Kühlkettenmanagement (Cold-Chain-Management). Inhaltlich steht hier die Verbesserung der Lebensmittelqualität und die Steigerung der Sicherheit im Rahmen von Lebensmitteltransporten im Zentrum. Die Forschungsschwerpunkt beinhalten unter anderem die Themen intelligente Verpackungssysteme und kettenübergreifende Sensorsysteme und umfassen somit die Kernthemen von Biopack&Transport. Mit dem ITW steht den Netzwerkteilnehmern ein erfahrener und sehr gut vernetzter Partner zu Seite, der inhaltlich die gesamte Kühlkette abdeckt.Your Content Goes Here

Dieses Netzwerk ist gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Wie werden Sie unterstützt?

Unsere Innovations- und Netzwerkmanager kümmern sich um alle organisatorischen Angelegenheiten rund um Ihre Projekte. Sie

  • führen Markt- und Wettbewerbsanalysen durch und werten diese für die Aktivitäten des Netzwerks aus;
  • koordinieren die konzeptionellen F&E-Arbeiten im Netzwerk und erarbeiten hierfür die technologischen Roadmaps;
  • helfen Ihnen bei der Erarbeitung Ihrer Förderanträge und bei der Kommunikation mit den Fördergebern;
  • unterstützen Sie bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten;
  • organisieren Ihre Präsentation bei Messen und Ausstellungen;
  • übernehmen die Abstimmung mit internationalen Partnern, um passende Förderprogramme auszumachen;
  • sorgen für die Wissensvermittlung und Kommunikation zwischen den Partnern und nach außen;
  • managen die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks.

Wer sind Ihre Ansprechpartner?

Dr. Marc Köppen
Dr. Marc Köppenmarc.koeppen@euverion.com
Michael Anders
Michael Andersmichael.anders@euverion.com
Peter Harnischfeger
Peter Harnischfegerpeter.harnischfeger@euverion.com
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Biopack&Trace

Was ist Biopack&Trace?

Wir möchten in einem weiteren Netzwerk an den Themen und Erfahrungen vom Verpackungsnetzwerk und Biopack&Transport anknüpfen. Hier soll der Schwerpunkt in der Sicherstellung der Provenance des Inhalts, der Authentizität liegen. Gerade bei Bioprodukten und Spezialitäten liegt ein besonderes Interesse an einer sicher nachvollziehbaren Herkunfts- und Echtheitsgarantie. Im Netzwerk soll nach Möglichkeiten geforscht werden, dies auf effiziente und einfache Art sicherzustellen.

Wer kann teilnehmen?

Generell können an ZIM-Netzwerken neben den Forschungseinrichtungen rund zehn kleine und mittelständische Unternehmen teilnehmen. Dieses zukünftige Projekt könnte besonders für Organisationen geeignet sein, die einen Bezug zu Food-Themen, zu Transport und Logistik, zu IT/Tracking oder Messtechnik haben und die an Produktentwicklung, Markterweiterung, branchenübergreifender interdisziplinärer Zusammenarbeit und Vernetzung interessiert sind. Auch Akteure aus dem Versicherungs- und Bankwesen mit Interesse an nachhaltigen Lösungen sind willkommen. Melden Sie sich gern bei unseren Netzwerkmanagern, wenn Sie Interesse an einer Kooperation haben!

Wer sind Ihre Ansprechpartner?

Dr. Marc Köppen
Dr. Marc Köppenmarc.koeppen@euverion.com
Michael Anders
Michael Andersmichael.anders@euverion.com
Peter Harnischfeger
Peter Harnischfegerpeter.harnischfeger@euverion.com
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Aktuelles

Netzwerkgespräch

7. November 2019 @ 8:00 - 17:00

Am 07.10.2019 haben sich Euverion-Geschäftsführer Michael Anders, Netzwerkmanager Jörg Gröne und Marc Köppen mit mehreren Netzwerkpartnern am Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn getroffen, um über technische Forschungsansätze im Biopack2Transport-Netzwerk zu diskutieren: Welche Messdaten können während des Transports erhoben werden? Wie kann der Datentransfer weiterentwickelt werden? Wie können bei jedem Schritt möglichst nachhaltige Verfahren zur Anwendung kommen?

Die Partner einigten sich darauf, im Netzwerk vor allem zu Multi-Versand-Verpackungen für den Onlinehandel sowie spezifische Versandverpackungen für Frischfleisch und Frischfisch zu forschen. Letztere sind besonders für die französischen Partner interessant, die per Konferenzschaltung an der Veranstaltung teilnahmen. Die im Meeting ausgearbeiteten Themenschwerpunkte sollen in weiteren Netzwerkgesprächen präzisiert werden.

Save the date: Netzwerkauftaktveranstaltung

5. November 2019 @ 8:00 - 17:00

Am 05.11.2019 findet in Bremerhaven die  Netzwerkauftaktveranstaltung von Biopack&Transport statt. Die Veranstaltung dient allen Partnern zum Kennenlernen, Austauschen, Ziele setzen, Projekte planen …

Neben interessanten Vorträgen werden konkrete Forschungsvorhaben des Netzwerks thematisiert. So wird es Input über Anforderungen an Transportverpackungen in der Kühlkette von der interdisziplinären Arbeitsgruppe Cold-Chain Management am Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn  geben. Zudem haben alle Netzwerkteilnehmer die Möglichkeit, ihr Unternehmen und ihr Forschungsinteresse vorzustellen.

Für Interessierte findet am 06.11 und 07.11.2019 zudem das Lebensmittelforum Bremerhaven  statt, auf dem Trends und Innovationen in der Lebensmittelwirtschaft diskutiert werden.

Großer Erfolg auf der SOLPACK 2019

5. Juni 2019 - 6. Juni 2019

Vom 5. und 6. Juni 2019 fand in Hamburg die mittlerweile dritte SOLPACK – die Internationale Konferenz für nachhaltige Verpackungen – statt. Die Teilnehmer-/innen aus Handel, Industrie und Recycling, aus Forschung und Beratung diskutierten auf dem Campus der Steinbeis Business Academy spannende Fragen rund um ökologisch tragfähige Verpackungslösungen: Welche Ansätze gibt es zur Umsetzung der am 4. Juli 2018 in Kraft getretenen neuen EU-Verpackungsrichtlinie? Mit welchen Technologie-Trends wartet die Recyclingbranche auf? Welche recycling-freundlichen Kunststoff-Alternativen sind in der Pipeline? Worauf kommt es bei der Herstellung faserbasierter Barriereverpackungen an?

Organisiert wurde die SOLPACK wieder von der Agentur für Packungsdesign und Nachhaltigkeit PACOON und dem Umweltcluster Bayern. „Die Veranstaltung war eine wunderbare Gelegenheit für unsere Netzwerkpartner, sich mit relevanten Partnern in der Branche auszutauschen“, so Marc Köppen. „Unsere Netzwerkpartner konnten ihre Strategien und Innovationen vorstellen und mit den verschiedensten Marktteilnehmern über aktuelle und zukünftige Trends rund um die Nachhaltigkeit diskutieren.“ Die SOLPACK 4 wird in 2020 wieder stattfinden.

Termine

Netzwerkmanager

Jedes von uns etablierte Netzwerk wird von erfahrenen Innovations-/Netzwerkmanagern geleitet, die den gesamten Prozess begleiten und koordinieren. Diese

  • sorgen für die Wissensvermittlung und Kommunikation zwischen den Partnern und nach außen;
  • führen Markt- und Wettbewerbsanalysen durch und werten diese für die Aktivitäten des Netzwerks aus;
  • koordinieren die konzeptionellen F&E-Arbeiten im Netzwerk, erarbeiten hierfür die technologischen Roadmaps und unterstützen die Partner bei der Erarbeitung ihrer Förderanträge und bei der Kommunikation mit den Fördergebern;
  • unterstützen die Netzwerkpartner bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten;
  • organisieren die Präsentation der Netzwerkpartner bei Messen und Ausstellungen;
  • übernehmen die Abstimmung mit internationalen Partnern, um passende Förderprogramme auszumachen;
  • managen die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerks.

Wer sind die Euverion-Netzwerkmanager?

Bei Euverion kümmern sich folgende Innovationsmanager um Ihre Anliegen: Marc Köppen, Michael Anders und Peter Harnischfeger.

Dr. Marc Köppen
Dr. Marc Köppenmarc.koeppen@euverion.com
Dr. Marc Köppen ist gelernter Bootsbauer und Kaufmann und verfügt über langjährige Erfahrung in der Organisations- und IT-Beratung. Seit 2014 ist er als ZIM-Innovationsmanager tätig.

Als Euverion-Innovationsmanager entwickelt Marc vor allem Netzwerke, die im Nachhaltigkeitsbereich angesiedelt sind. Hierfür organisiert er unter anderem Messebesuche und – gemeinsam mit dem nachhaltigen Packungsagentur PACOON – die jährlich stattfindende Internationale Konferenz für nachhaltige Verpackungen, SOLPACK. Das Innovationsforum „bioverpackt“ ist neben der Jahresveranstaltung eine Kooperation mit dem Umweltcluster Bayern.

Michael Anders
Michael Andersmichael.anders@euverion.com

Michael Anders ist seit seinem Studium der Elektrotechnik an der RWTH Aachen im Bereich der EU-Förderungen tätig. Standen zunächst EU-Förderungen für große und multinationale Verbundforschungsprogramme im Vordergrund, hat sich der Schwerpunkt nun auch auf die Einzelprojektförderung erweitert. Herr Anders errichtete (natürlich mit EU-Fördermittel) verschiedene Gründer- und Technologiezentren, und begleitete in den letzten 30 Jahren zahlreiche Förderprojekte.

Dr. Peter Harnischfeger
Dr. Peter Harnischfegerpeter.harnischfeger@euverion.com

Dr. Peter Harnischfeger hat nach dem Studium der Physik an der TU Darmstadt in mehreren internationalen Unternehmen Management-Positionen innegehabt und war Geschäftsführer eines KMU. Sein Erfahrungsspektrum beinhaltet die Arbeit in globalen Konzernen, JVs, Holdings, Verbänden, Startups, NGOs sowie in verschiedenen Industrien. Peter hat eine reichhaltige Auslandserfahrung auf allen Kontinenten und hat mehrere Jahre in Japan gelebt und gearbeitet.

Interessiert? Dann jetzt Kontakt aufnehmen!